Neue Behandlungsmöglichkeiten

Eine neue einzigartige Methode ist seit 2009 möglich: Kariesbehandlung ohne Bohren- die sogenannte Kariesinfiltration- ICON genannt (Firma DMG, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Berliner Charité und der Universität Kiel).

Bei einer beginnenden Karies, die durch ihr kreidiges Aussehen auffällt, wird das gestörte Porensystem des Schmelzes wieder aufgefüllt und somit die Zahnsubstanz wieder stabilisiert.

Der Zahn gewinnt seine natürliche Farbe wieder zurück.

Diese kreidig weißen Flecken verbleiben oft nach Kieferorthopädischen Behandlungen, bei denen oft die Zahnpflege stark erschwert ist.

Ebenfalls ist dadurch eine beginnende Karies in den Zahnzwischenräumen zu stoppen. 

Periochip

Bei einem PerioChip® handelt es sich um ein Gelatineplättchen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin.

Der Chip wird zur Keimreduktion in Zahnfleischtaschen an durch Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparats) geschädigten Zähnen eingesetzt, wo er seine Depotwirkung entfaltet und so effektiv zur Eindämmung der Parodontitis beiträgt.

Das Antiseptikum Chlorhexidin (Synonyme: Chlorhexidindigluconat, Chlorhexidinbis (D-gluconat), CHX) wird bereits seit 30 Jahren in Mundspüllösungen, Gelen und Lacken verwendet und ist nach wie vor der zahnmedizinische Goldstandard, wenn es darum geht, bakterielle Infektionen in der Mundhöhle ohne Antibiotika zu therapieren.

Mehr unter: periochip.de