Brücken

Zahnlücken können durch Brücken geschlossen werden.
Dies ist notwendig, weil eine Lücke das Beiß-und Kauverhalten beeinträchtigt. Fehlbelastungen entstehen, so dass Nachbarzähne nach und nach in die Lücke kippen oder der gegenüberliegende Zahn sich in die Lücke hineinverlängert und ein Gleithindernis darstellt. Dies kann Beschwerden im Kiefergelenk oder Verspannungen in den Muskelgruppen des Kopfes verursachen. (siehe Kiefergelenksdiagnostik)

Außerdem beeinflussen Lücken unser Erscheinungsbild und dadurch - wenn auch nur unbewusst- das eigene Verhalten.

Voraussetzung für die Erstellung einer Brücke sind lückenbegrenzende Zähne, die zur Verankerung der Brücke geeignet sind. Weiterhin darf die Lücke nicht zu groß sein.

Sind die Voraussetzungen für eine langfristige Brückenversorgung gegeben, werden die lückenbegrenzenden Zähne zur Aufnahme von Kronen beschliffen.
Der Zahntechniker modelliert im Labor zwischen die Kronen künstliche Zähne, die sogenannten Brückenglieder. Die gesamte Brücke wird fest auf die Ankerzähne zementiert, man spricht deshalb von festsitzendem Zahnersatz.
Je nach Lage und Ausdehnung der Brücke empfehlen sich funktionsanalytische Maßnahmen, um Probleme in der Kaumuskulatur oder im Kiefergelenk zu vermeiden, bzw. vorhandene zu beseitigen.

Brücken können aus Metall, Vollkeramik oder keramisch verblendeten Metallgerüsten hergestellt werden.